Tour
Säntis (via Chammhalden) und Gipfelbiwak auf dem Altmann
Biwak auf dem zweithöchsten Alpstein-Gipfel
Aktivität
Wandern & Klettern
Region
Appenzell Innerrhoden
Datum
vor 12 Jahren
Dauer
2Tage
Schwierigkeit
I
Montag: Schwägalp – Chammhalden – Säntis – Lisengrat – Altmann
Start um 12.30 Uhr auf der Schwägalp. Nach den regnerischen Tagen ist heute Wetterbesserung angesagt. Auf guten Wegspuren geht es zur Chammhalden hoch, einem markanten Graskamm. Die Unterlage ist etwas schmierig, gutes Schuhwerk ist von Vorteil.
Von P.1577 führen Wegspuren und Markierungen hinauf bis zum Hüenerbergsattel, wobei eine etwas ausgesetzte Querung für mich die Schlüsselstelle darstellte. Ansonsten verweise ich für die Routenbeschreibung auf „Alpinwandern / Gipfelziele Ostschweiz” von Lippuner/Coulin.
Vom Hüenerbergsattel dann hinunter auf den Wanderweg, der über den Blau Schnee zum Himmelsleiterli führt.
Nach einem Rivella im Restaurant geht es weiter über den Lisengrat zum Rotsteinpass. Von dort auf dem kettengesicherten Weg zum Altmannsattel. Es bläst unterdessen ein kräftiger Wind, und ich bin mir nicht sicher, ob ich auf dem felsigen Altmann-Gipfel ein geeignetes Plätzchen zum Schlafen finden werde. Als ich oben ankomme, finde ich jedoch eine geeignete, etwas windgeschützte Stelle, wo ich es mir bequem machen kann.
Weil es ziemlich frisch ist, verziehe ich mich schon bald mal in den Schlafsack und koche mein Nachtessen. Als die Sonne untergegangen ist und die Sterne hervorkommen, bin ich schon am einschlafen.
Dienstag: Altmann – Alp Häderen – Fählensee – Sämtis – Brülisau
Am Morgen muss ich lange auf den Sonnenaufgang warten. Doch schlussendlich ist es soweit, und ganz im Osten steigt die Sonne über den Horizont – immer wieder ein schönes Schauspiel.
Nach dem Morgenessen starte ich bald einmal mit dem Abstieg vom Altmann zum Sattel. Auf den feuchten, abgespeckten Felsen ist etwas Vorsicht angebracht. Unterhalb des Altmannsattels quere ich durch die Geröllhalde hinüber unter den Rässeggsattel, um eventuell Steinböcke beobachten zu können – leider ohne Erfolg.
Dann geht’s über Wegspuren hinunter zur Alp Häderen. Nach einem Schwatz mit dem Alphirten wandere ich weiter zur Fälenalp und entlang dem Fälensee zur Bollenwees.
Von hier weiter auf der Kiesstrasse zur Alp Sämtis und weiter nach Brülisau. Heute ist gerade Alpabzug von der Alp Sämtis. Ein schönes Bild, wie die Hirten und Landwirte in ihren Trachten mit dem Vieh nach Hause laufen, vorne die Kinder mit den Ziegen.
Am Abend gehts dann gleich weiter zur nächsten Tour mit Matthias im Berner Oberland.
Ein schöner Flecken Erde, dieser Alpstein!
Wegpunkte
13 Wegpunkte

Blick zur Chammhalden

Blick von der Chammhalden zur Schwägalp, wo wacker gebaut wird

Blick zurück zur Chammhalden

Blick nach oben. Markierungen weisen den Weg

Botanik auf der Chammhaldenroute

Die Schlüsselstelle: Eine etwas ausgesetzte Querung, danach eine Rinne (nicht auf dem Foto)

Bereits über dem Blau Schnee

Aussicht vom Altmann in Richtung Innerschweiz

Die 7 Churfirsten

Blick hinunter zur Meglisalp und zum Seealpsee

Blick Richtung St. Gallen und Bodensee

Säntis

Nochmals die 7 Churfirsten

Tiefblick zur Zwinglipasshütte

Hundstein und Fälensee

En Guete!

Maarwees und Hundstein im Abendlicht

Erleuchtungen im Vorarlberg

Glarnerland

Zürichsee hinter den westlichen Alpstein-Gipfeln

Blick ins Rheintal

Schöne Abendstimmung

Abendstimmung

Churfirsten im Abendlicht

Säntis im Sonnenuntergang

Morgendämmerung

Tautropfen auf dem Biwaksack

Säntis

Gipfel Altmann

Abstieg und Querung Richtung Rässeggsattel

Altmann

Rind mit Hornführer

Fälensee

Blick zurück zum Altmann

Alpabzug auf der Alp Sämtis

Ankunft in Brülisau

Es wird gezäuerlt – wunderschön

Der Landwirt mit seinem Sohnemann