Tour

Falknis im Föhnsturm

Hoch über dem Rheintal

Aktivität

Wandern

Region

Graubünden

Datum

vor 13 Jahren

Dauer

8Stunden

Aufstieg

2’050Meter

Abstieg

2’050Meter

Distanz

16’000Kilometer

Hoch über dem Rheintal

Einmal mehr konnte die geplante Skitour wegen des Wetters nicht durchgeführt werden. Kein Problem, schliesslich ist im Rheintal Föhnwetter angesagt. Schnell war der Falknis als Tourenziel auserkoren und Kollege Matthias zeigte sich bereit, mitzukommen.

Wir starten kurz vor halb neun in Maienfeld – eine Stunde später als geplant, nachdem wir in St. Gallen den Zug ganz knapp verpasst haben. Von den Zeitangaben am Bahnhof Maienfeld lassen wir uns nicht verwirren und wandern gemütlich in Richtung Enderlinhütte.

Unterwegs müssen wir eine Schafweide queren, wo gerade die Schafe der Region gesammelt werden (für die Sömmerung?). Bei P.977 geht’s dann zur Sache. Nachdem wir den Lochrüfi-Bach überquert haben (gelbe Markierungspunkte), steigt der Wanderweg stetig an, bis wir plötzlich auf der Terrasse der Enderlinhütte stehen. Der Hüttenwart ist auch gerade eingetroffen, wir unterhalten uns und trinken ein Rivella.

Weiter geht es auf dem weiterhin stetig ansteigenden Weg, der trotz den Regenfällen vom Vortag ziemlich trocken ist, unter die Falknistürme. Die Querung eines Bachtobels ist mit dem losen Geröll nicht ganz ohne, zudem rieselt es Steinchen von oben. Gutes Schuhwerk ist hier sicher von Vorteil, Wanderstöcke für die Balance ebenso.

Nun geht es weiter, entlang gesicherter Passagen und im Zickzack hoch zum Fläscher Fürggli. Hier treffen wir auf einen Local, der gerade das Fläscher Tal erkundet – dort liegt aber noch viel Schnee.

Vom Fläscher Fürggli sind es nur noch 300 Höhenmeter oder eine gute halbe Stunde bis zum Gipfel des Falknis. Unterdessen verstärkt sich der Föhn – die angekündigten Windgeschwindigkeiten von 130 – 160 km/h auf 2000 bis 2500m bleiben jedoch aus. Als wir um 12.30 Uhr auf dem Gipfel stehen, muss man sich schon gut festhalten, der Wind bläst unerbittlich und verschlägt uns schier den Atem. Darum bleiben wir nur kurz oben, schreiben uns im Gipfelbuch ein (ist voll, da müsste jemand mal ein neues bringen) und steigen zügig wieder ab.

Etwas oberhalb des Fläscher Fürgglis finden wir einen windgeschützten Ort, wo wir vorzüglich speisen können.

Nun heisst es, nochmals ca. 1700 Hm abzusteigen bis zurück nach Maienfeld. Unterwegs kehren wir nochmals in der Enderlinhütte ein.

Mit einem kurzen Sprint schaffen wir es gerade noch auf den 16.37-Uhr-Zug, der uns zurück nach St. Gallen bringt.

Wegpunkte

3 Wegpunkte

  1. Maienfeld504m
  2. Enderlinhütte1’498m
  3. Falknis2’560m
Zeitangaben in Maienfeld – etwas verwirrend

Zeitangaben in Maienfeld – etwas verwirrend

Weidende Schafherde oberhalb Maienfeld

Weidende Schafherde oberhalb Maienfeld

Junges Lamm, noch etwas unsicher auf den Beinen

Junges Lamm, noch etwas unsicher auf den Beinen

Bereits im Aufstieg zur Enderlinhütte hat man eine schöne Aussicht zum Pizol

Bereits im Aufstieg zur Enderlinhütte hat man eine schöne Aussicht zum Pizol

Bereits oberhalb der Enderlinhütte – es ist anhaltend steil

Bereits oberhalb der Enderlinhütte – es ist anhaltend steil

Kettenversicherte Passage etwas weiter oben

Kettenversicherte Passage etwas weiter oben

Zwischendurch ist es auch mal flach

Zwischendurch ist es auch mal flach

Sicht vom Fläscher Fürggli nach Maienfeld

Sicht vom Fläscher Fürggli nach Maienfeld

Die letzten Meter zum Gipfel

Die letzten Meter zum Gipfel

Blick ins obere Rheintal

Blick ins obere Rheintal

Blick ins untere Rheintal

Blick ins untere Rheintal

Matthias auf den letzten Metern zum Gipfel

Matthias auf den letzten Metern zum Gipfel

Abstieg über die kettenversicherten Passagen

Abstieg über die kettenversicherten Passagen

Blick zurück vom Bahnhof Maienfeld zum Falknis

Blick zurück vom Bahnhof Maienfeld zum Falknis

Und noch ein Blick zurück aus dem Zug

Und noch ein Blick zurück aus dem Zug