Zweitägige Wanderungen mit den Freunden des
Business Game St.Gallen. Wir starten in Wasserauen und nehmen von dort die Seilbahn zur Ebenalp. Von dort wandern wir auf dem geteerten Weg hinunter zum Wildkirchli und weiter zum Gasthaus Äscher. Ein toller Ort! Auf dem Wanderweg geht es nun, immer unterhalb der Kletterfelsen des Äscher, hinauf zum Schäfler. Nun wird der Weg schmaler: Mit Ketten versichert geht es der Gratschneide entlang in Richtung Altenalptürme. Diese lässt man rechts liegen und folgt dem Weg hinauf zum Lötzlialpsattel. Während unten die Sonne scheint, bewegen wir uns hier im Nebel, der die Gipfel mystisch umhüllt. Etwas unterhalb des Öhrli finden wir einen schönen Rastplatz, wo wir unser Mittagessen einnehmen. Von hier wandern wir weiter zum Übergang von P.2121, wo wir bald einmal auf eine geschlossene Schneedecke stossen. Von hier folgen wir den Spuren über den Schnee bis zum Blau Schnee. Ein Fixseil erleichtert den Schlussaufstieg zur Scharte gleich unterhalb der Himmelsleiter; später im Jahr verläuft der Aufstieg jeweils weiter nördlich über die Felsen.
Nach der Himmelsleiter taucht man ein in die Hektik des Massentourismus, aber heute ist zum Glück nicht so viel los. Nach einem Bier im Gipfel-Restaurant beziehen wir unser Lager im Alten Säntis (www.altersaentis.ch) und ruhen uns ein wenig aus. Bald einmal ist es Zeit für das Nachtessen. Mir gefällt das Ambiente im Restaurant sehr gut. Vom Esstisch hat man eine prächtige Aussicht über den nordöstlichen Alpstein und die Vorarlberger Alpen.
Nach einer geruhsamen Nacht stehen wir früh auf, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Als wir uns nach dem Aufgang nochmals etwas hinlegen, verschlechtert sich das Wetter leider wieder. Als wir um ca. 9 Uhr aufbrechen in Richtung Lisengrat, geht ein kräftiger Wind, und der Gipfel des Säntis hüllt sich in Nebel. Die Stimmung auf dem Lisengrat ist denn auch ziemlich gespenstisch. Kurz vor dem Rotsteinpass sichten wir ein Rudel Steinböcke, die gemütlich da liegen und die Sonne, die sich hier wieder zeigt, geniessen.
Beim Rotsteinpass die Frage: Weiter zum Altmann oder hinunter zur Meglisalp? Wir entscheiden uns für etwas dazwischen und peilen den Widderalpsattel an. Ein langes Schneefeld erleichtert den Abstieg. Nach dem Gegenanstieg und der Traverse zum Widderalpsattel ist bereits wieder Zeit für das Mittagessen. Wieder weht ein starker Wind und wir sind froh, dass wir uns hinter dem Sattel verstecken können.
Nun ist es nicht mehr weit zur Widderalp und nach einem kurzen Gegenanstieg stehen wir schon bald einmal am Fälensee, wo wir uns ein erfrischendes Bad gönnen. Von der Bollenwees wandern wir auf der Kiesstrasse zurück via Plattenbödeli nach Brülisau - jedoch nicht, ohne zuvor noch bei der Alp Oberst etwas Alpkäse eingekauft zu haben.
Die Fotos sind von (c) Charles de Bruyne
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