Tour

Brisi

Aktivität

Skitouren

Datum

vor 13 Jahren

Aufstieg

1’450Meter

Abstieg

1’450Meter

Nachdem ich vor zwei Wochen mit den Ski auf dem Selun war, war heute der zweite Churfirsten-Gipfel dran, der mit den Skis einfach bestiegen werden kann: Der Brisi. Diesmal bin ich nicht alleine unterwegs, sondern zusammen mit Kollege Matthias aus Garmisch. Mit dem Postauto fahren wir bis zur Haltestelle Horb zwischen Starkenbach und Alt St. Johann. Hier muss ich mit Schrecken feststellen, dass sowohl Kappe, als auch Handschuhe ihren Weg in den Rucksack nicht gefunden haben. Das ist nicht gerade optimal, plagt mich doch seit zwei Tagen der Husten. Glücklicherweise ist es aber nicht so kalt und nachdem wir mal gestartet sind, haben wir eh bald warm. Zur Route durch den Wald hoch zur Engi gibt's nicht viel zu sagen. Es ist eine Spur gelegt, die wir gerne benutzen. Bald befinden wir uns über der Nebelgrenze und etwas später wird der Blick auf die verschneiten Churfirsten frei. Der Brisi sieht in der Frontalansicht ziemlich steil aus - doch als wir an seinem Fusse stehen, relativiert sich die Steilheit ein wenig. Der Einstieg zum Bergrücken ist jedoch nicht zu unterschätzen: Hier gilt es, einige Spitzkehren auf gefrorenem Schnee direkt über einer 3-4 Meter hohen Felswand vorzunehmen - Ausrutschen nicht empfohlen. Wir sind froh, haben wir die Harscheisen an den Skiern. Der weitere Wegverlauf bis zum Gipfel ist ziemlich logisch: Man steigt in zahllosen Kehren auf dem etwas abgeblasenen Rücken hoch, bis es nicht mehr weitergeht und der Blick auf die Glarner Alpen frei wird. Der Schnee ist etwas windgepresst, darunter pulvrig-weich, was beim Aufsteigen etwas Geduld verlangt. Oben angekommen, geniessen wir das prächtige Sonntagswetter, unsere Verpflegung aus dem Rucksack und die wunderschöne Rundsicht. Nach ausgiebiger Pause schnallen wir die Skier wieder an und stürzen uns in die steile Flanke. Unterdessen kommen zahlreiche weitere Gipfelaspiranten hoch. Wir sind glücklich, den Aufstieg schon hinter uns zu haben und die Abfahrt geniessen zu können. Beim Runterfahren ist der Schnee besser als erwartet. Auf der leicht gefrorenen Unterlage lässt es sich super runterkurven, bis wir wieder am Bergfuss stehen (Achtung: nicht zu fest nach links halten, sonst steht man plötzlich über einem Felsband). Da noch genügend Zeit vorhanden ist, machen wir einen Abstecher zur Wirtschaft Selamatt. Die pulvrigen Hänge im Bereich Mittelstofel lassen uns nochmals jauchzen - bevor es dann auf der Langlaufloipe rein ins Gewimmel des Skigebiets steht. Nach dem erfrischenden Bier rundet die Talfahrt nach Alt St. Johann unsere erste gemeinsame Tour ab und wir müssen nur wenige Minuten warten, bis das nächste Doppelstock-Postauto angebraust kommt. To be continued! [gallery columns="4" ids="2742,2743,2744,2737,2738,2739,2740,2741,2735,2736,2734,2731,2732,2733,2730,2726,2727,2728,2729"]

Wegpunkte

3 Wegpunkte

  1. Alt St. Johann891m
  2. Brisi2’279m
  3. Alp Sellamatt1’390m
Ein Traumhang!

Ein Traumhang!

Rock'n'roll!

Rock'n'roll!

Pulverhänge auf dem Weg zur Selamatt

Pulverhänge auf dem Weg zur Selamatt

Blick zurück

Blick zurück

Bei der Abfahrt - gute Verhältnisse

Bei der Abfahrt - gute Verhältnisse

Seeztaal

Seeztaal

Am Horizont grüsst der Ringelspitz

Am Horizont grüsst der Ringelspitz

Tödi, Glärnisch etc. waren auch da.

Tödi, Glärnisch etc. waren auch da.

Blick in Richtung Osten: Schibenstoll und Hinterrugg

Blick in Richtung Osten: Schibenstoll und Hinterrugg

Bald oben

Bald oben

Oben

Oben

Ein schöner Tag!

Ein schöner Tag!

Die ersten Kehren. Es geht gleich zur Sache

Die ersten Kehren. Es geht gleich zur Sache

Aus dieser Perspektive ist der Frümsel gleich steil wie der Brisi. In der Tat ist er aber um einiges steiler.

Aus dieser Perspektive ist der Frümsel gleich steil wie der Brisi. In der Tat ist er aber um einiges steiler.

Ein Blick ins Toggenburg - der Nebel lichtet sich zunehmend

Ein Blick ins Toggenburg - der Nebel lichtet sich zunehmend

Auch im Obertoggenburg hat sich der Nebel verzogen.

Auch im Obertoggenburg hat sich der Nebel verzogen.

Morgenstund halt Gold im Mund: Schon nach wenigen Aufstiegsminuten befinden wir uns über der Nebelgrenze

Morgenstund halt Gold im Mund: Schon nach wenigen Aufstiegsminuten befinden wir uns über der Nebelgrenze

Ds C09717.jpg

Ds C09717.jpg

Dem Brisi entgegen - der steht ziemlich bockig da.

Dem Brisi entgegen - der steht ziemlich bockig da.