Tour
Gran Paradiso
Zweitägige Tour auf den höchsten Berg, der ganz in Italien liegt
Aktivität
Hochtouren & Hochtouren
Region
Valle d'Aosta
Datum
vor 8 Jahren
Dauer
21Stunden
Aufstieg
2’500Meter
Abstieg
2’500Meter
Distanz
25’000Kilometer
Nach einer Akklimatisationstour auf dem Sommet des Diablerets fahren wir mit dem Camper über den Grand St. Bernard ins Aostatal und weiter in den Gran Paradiso-Nationalpark. Wir parkieren das Auto im Talgrund beim Parkplatz Pravieux und steigen mit schwerem Gepäck auf in Richtung Rifugio Chabod. Reserviert haben wir jedoch im Rifugio Vittorio Emanuele II – es soll eine Rundtour werden.
Nach dem Zickzack durch den Wald, auf welchem wir auch eine Truppe des französischen Militärs treffen, die hier in einer Gebirgsausbildung sind, wird das Gelände offener.
Bei der erstbesten Möglichkeit zweigen wir nach rechts (Süden) ab, um über eine Abkürzung die Traverse zur anderen Hütte zu erreichen. Wir sind hier eigentlich auf einer eingezeichneten (aber nicht markierten) Route unterwegs, aber diese wird offenbar nicht mehr instand gehalten: Wir müssen zwei reissende Bergbäche überqueren, was eine nicht ganz ungefährliche Herausforderung darstellt.
Schliesslich treffen wir wieder auf den Höhenweg, der uns weiter zum Rifugio Vittorio Emanuele II führt.
In der Hütte angekommen, melden wir uns an und beziehen das Nachtlager. Es ist sehr viel los, wie es halt so ist in italienischen Hütten im August.
Am nächsten Morgen starten wir um 4:30 Uhr. Im Schein der Stirnlampen folgen wir den anderen Tourengängern in Richtung Gletscher. Wir kommen gut voran, und bei Tagesanbruch können wir den Gletscher betreten. Nun geht es gemächlich weiter, und auf dem Plateau unterhalb des Gipfels kommen uns die ersten Sonnenstrahlen entgegen.
Als wir oben bei den Gipfelfelsen ankommen, müssen wir nich etwas warten, da sich ein wenig Stau gebildet hat.
Nach dem Besteigen des Gipfelfelsen und einer Rast steigen wir wieder ab. Nun geht es zügiger voran. Wir bleiben auf dem Gletscher und halten in Richtung Rifugio Chabod. Es gilt, den teilweise grossen Spalten auszuweichen und den besten Weg nach unten zu finden.
Weiter unten verlassen wir den Gletscher und treffen auf Spuren, die uns zum Wanderweg und zum Rifugio Chabod führen. Hier kehren wir nochmals ein, bevor wir uns an den letzten Abstieg zurück zum Camper machen.
Nach einem erfrischenden Bad im Bergbach fahren wir noch zum nahegelegenen Campingplatz und lassen dort den Tag gemütlich ausklingen.
Wegpunkte
4 Wegpunkte

Bereits am ersten Tag ist das Tourenziel in Sicht

Abendstimmung auf der Hütte

Routeninstruktionen

Hier betreten wir den Gletscher

Mont Blanc im ersten Sonnenlicht

Wie erwartet, ziemlich viel Verkehr am Gipfel

Tolle Aussicht

Aussicht zum Mont Blanc

Abstieg vom Gipfel

Durch das Spaltenlabyrinth

Rifugio Chabod

Valsavrenche